10 schöne Intros von TV-Serien

 

Die richtige Stimmung für das Nachfolgende setzen, das ist die Aufgabe eines Intros. Alfred Hitchock beschwerte sich in den 50ern und 60ern stark darüber, dass viel Budget in seinen Filmen für die Title-Sequenz verschwendthe-walking-dead-season-1et wird. Die damals sehr aufwändige Erstellung konnte bis zu einem Viertel des Produktionsbudgets verschlingen. Das Ergebnis entlockt heutzutage nur noch ein Schmunzeln, schaut man sich die „psychodelischen“ Animationen aus Vertigo an oder die Intros bei den James Bond-Filmen an. Bei Serien sieht die Sache ein wenig anders aus: Früher wurden oft die Schauspieler mit einer kurzen Spielszene bei Intros eingeblendet und mit ihren realen Namen abgefeiert. 2015 kommt so etwas nicht mehr vor. Intros gelten da schon als künstlerische Visiten-Karte der Serie. In wenigen prägnanten Bildern wird der Grundtenor für die kommenden 50 Minuten gesetzt. Die Machart ist ganz unterschiedlich: Manchmal gibt es Standbilder, in die Animationen reingeschnitten werden. Oder man sieht Detailaufnahmen von Gegenständen oder Menschen, flüchtige Augenblicke oder fliegt, wie bei Game of Thrones, in der Vogelperspektive durch die komplette Welt von Westeros. Soweit ich weiß bietet allein Game of Thrones dem Zuschauer mit dem Intro sogar einen Mehrwert. Denn der Zuschauer sieht in jeder Folge die Orte, in welchen Teilen der Welt die Geschichte spielen wird. Um so schöner, dass Die Singende Lehrerin die wunderbare Idee hatte, eine Blogparade zum Thema TV-Serien-Intros zu veranstalten.

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Wie das Schauen von TV-Serien mein Leben beeinflusst

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„Gibt es Sachen, die ihr von modernen TV-Serien gelernt habt?“ Diese Frage stellte ich auf Twitter meinen Followern. Das Ergebnis liest sich ganz lustig:

Die Aussagen spiegeln vor allem die dunklen Abgründe der Figuren wieder – wie beim Beispiel bei der Serie Hannibal: Hier wäre also angebracht sein näheres Umfeld zu verschonen, um genüsslich und ohne Risiko Menschen aufzuessen. Auch für die politische Bildung wäre es sinnvoll House of Cards zu genießen: Anschaulicher bekommt man kaum die US-Innenpolitik vermittelt. Wer sich als Hobbydetektiv probieren will, der sollte auf die Navy-CSI Regeln von Ermittler Gibbs vertrauen. Oder wer als Arzt Patienten heilen will, der lässt sich auf die Fälle von Dr. House ein. Die Universität Marburg bietet dazu seit Jahren das Dr. House Seminar an. Nur ist es wirklich sinnvoll Serien anzuschauen? Oder ist das nur ein banale Rechtfertigung stundenlang vor der Glotze zu verbringen – und zwar nicht nur an verregneten Sonntagen. Weiterlesen …

Subtiler Catfight (Orange is the New Black, Staffel 1)

 

©netflix

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Baden. Den Schaum durch die Finger gleiten lassen, die wohltuende Wärme spüren und den betörenden Duft des Badeöls riechen. Das alles ist für Piper Chapman in der Serie Orange is the New Black aber erstmal vorbei. In der braun gekachelten Dusche des Frauengefängnises Litchfield gibts nicht mal genügend warmes Wasser. Sie verbüßt nun ihre Haftstrafe hinter Gittern, nachdem sie zehn Jahre zuvor als Schmugglerin eines Drogenrings festgenommen wurde. Chapman war jung und naiv: Vor Liebe blind geriet sie dank ihrer damaligen lesbischen Liebschaft Alex in diesen Schlamassel hinein. Im hier und heute hat sie einen liebevollen Verlobten, der sie zu ihrem Haftantritt hinbringt. Von der heilen Welt hinter die Gefängnismauern – ein Kulturschock. Chapman, die innerhalb des Knasts nur noch mit Nachnamen gerufen wird, bekommt vom Gefängnis-Officer hilfreiche Tipps: „Don’t make friends“ und „Lesbians can be really dangerous! It’s about the testosterone.“ Die rauen Sitten im Knast bekommt der Neuhäftling schnell zu spüren. Weil Chapman die russische Küchenchefin beleidigt, muss sie hungern. Um ihre Ausgangslage noch weiter zu verkomplizieren, trifft Chapman dort zufällig ihre ehemalige Partnerin Alex. Weiterlesen …