Wie das Schauen von TV-Serien mein Leben beeinflusst

Serie2.jpg

„Gibt es Sachen, die ihr von modernen TV-Serien gelernt habt?“ Diese Frage stellte ich auf Twitter meinen Followern. Das Ergebnis liest sich ganz lustig:

Die Aussagen spiegeln vor allem die dunklen Abgründe der Figuren wieder – wie beim Beispiel bei der Serie Hannibal: Hier wäre also angebracht sein näheres Umfeld zu verschonen, um genüsslich und ohne Risiko Menschen aufzuessen. Auch für die politische Bildung wäre es sinnvoll House of Cards zu genießen: Anschaulicher bekommt man kaum die US-Innenpolitik vermittelt. Wer sich als Hobbydetektiv probieren will, der sollte auf die Navy-CSI Regeln von Ermittler Gibbs vertrauen. Oder wer als Arzt Patienten heilen will, der lässt sich auf die Fälle von Dr. House ein. Die Universität Marburg bietet dazu seit Jahren das Dr. House Seminar an. Nur ist es wirklich sinnvoll Serien anzuschauen? Oder ist das nur ein banale Rechtfertigung stundenlang vor der Glotze zu verbringen – und zwar nicht nur an verregneten Sonntagen. Weiterlesen …
Advertisements

Zwei Professoren, zwei Leben

20150106_200059

Zwei Bücher, die ein sehr ähnliches Coverbild haben. Die Silhouette eines Manns, der einmal in die Sonne blickt und einmal aus einer Halle heraustritt. Männer und Eigenbrötler, die vor großen Aufgaben stehen. So unterschiedlich die Bücher sind, die Hauptfiguren haben denselben Beruf: Professor. Sie haben einige Gemeinsamkeiten, aber andere als man denkt. Ein Vergleich.
Weiterlesen …

Buchkritik: „Der beste Roman des Jahres“ von Edward St Aubyn

©Piper Verlag

©Piper Verlag

Jedes Jahr im November dasselbe. Die Vergabe des Literaturnobelpreis sorgt meist für eine Überraschung. Ab und an geht er an verdiente Schriftstellergrößen, oft an Autoren, die mit ihrem Werk auf eine politische Situation aufmerksam machen und viel häufiger an ziemlich unbekannte Schreiber, deren Wirken nur einem kleinen Literaturzirkel bekannt ist. Jedenfalls geht er nie den amerikanischen Starliteraten Philipp Roth. Weiterlesen …